Samstag 04.02.2012 05:59:46
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IBM und Google zählen zu den lesben- und schwulenfreundlichsten Unternehmen der Welt

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AUSZEICHNUNG

(PRIDE1.de/ml/pm) Die Unternehmen IBM, Google, BT Group, Morgan Stanley und Cisco Systems dürfen sich über eine neue Auszeichnung freuen: Sie zählen zu den lesben- und schwulenfreundlichsten Unternehmen der Welt. Festgestellt hat dies die International Gay and Lesbian Chamber of Commerce (IGLCC).
Die 5 LGBT-freundlichsten Unternehmen der Welt im Jahr 2010 sind IBM, Google, BT Group, Morgan Stanley und Cisco Systems. Von diesen fünf waren drei bereits 2009 unter den Top 5 - Google und Morgan Stanley hingegen sind neu im Index.

Gemäss dem Gründungspräsidenten und Generalsekretär der IGLCC, Pascal Lépine, haben dieses Jahr bereits doppelt so viele Unternehmen am International Business Equality Index teilgenommen als im Gründungsjahr 2009. In Summe repräsentieren die 25 internationalen Konzerne ein globales Umsatzvolumen von über 1 Billion USD und eine Belegschaft von mehr als 2,2 Millionen Mitarbeitenden in 220 Ländern.

"IBM ist ausserordentlich stolz auf diese Auszeichnung der International Gay and Lesbian Chamber of Commerce und bedankt sich im Namen aller IBM-Mitarbeitenden und unserer weltweiten LGBT-Community" sagte Frank Kern, Senior Vice President, IBM Global Business Services. "IBM verfügt über eine über 100-jährige Tradition im Bereich Diversity & Inclusion und wir fühlen uns heute wie damals verpflichtet, unsere innovativen Arbeitsbedingungen laufend zu optimieren."

Die enthusiastische Teilnahme all dieser Unternehmen am 2010 Index ist Ausdruck der zunehmenden Bedeutung, die den internationalen Unternehmen bei der Einführung und Förderung von Diversity-Themen in ihren Einsatzländern zukommt. "Die internationale Business-Gemeinschaft spielt bei der Förderung von Toleranz und Chancengleichheit eine unglaublich wichtige Rolle", erklärt Pascal Lépine. "Diversity-Management Initiativen, wie jene, die durch den Index ausgezeichnet wurden, leisten nicht nur einen Beitrag für die LGBT Gemeinschaft, sondern wirken auch geschäftsfördernd und stellen sicher, dass jeder Mitarbeitende so produktiv wie möglich arbeitet."

"Es ist ermutigend zu sehen, dass 22 der 25 Teilnehmer des diesjährigen Index in allen Ländern, in denen sie tätig sind, Gleichstellungsprogramme führen. Noch beeindruckender ist aber, dass ebenso viele Unternehmen LGBT-Themen in ihre globalen Diversity-Strategien aufgenommen haben. Das ist sehr aufregend und zeigt, welchen Beitrag zur Gemeinschaft die Geschäftswelt auf globaler Ebene leisten kann." sagt David Pollard, Vorsitzender des International Business Equality Index Committee.

Auch dieses Jahr haben die International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) und ihr europäischer Arm (ILGA-Europe) eine zentrale Rolle bei der Entwicklung gespielt. "Das Wachstum des Index und die grössere globale Reichweite sind sehr erfreulich", so Gloria Careaga und Renato Sabbadini, Generalsekretärin von ILGA. "Da auch heute noch zu viele Mitglieder der LGBTI-Gemeinschaft weltweit schlimmsten Belästigungen und anderweitiger Diskriminierung am Arbeitsplatz ausgesetzt sind, ist es wichtig eine Vorreiterrolle einzunehmen. Die Auszeichnung der besten LGBTI-Gleichstellungsverfahren und -praktiken über den 2010 International Index dient als ideales Vorbild für andere Unternehmen."
Der International Index ist dem Engagement eines internationalen Komitees zu verdanken, das aus Arbeitnehmenden besteht, die der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT) Community angehören und in neun verschiedenen Ländern in Europa und Nordamerika leben und arbeiten.

"Leider haben auch heuer keine österreichischen Unternehmen am Index teilgenommen", sagt Manfred J. Wondrak von den agpro - austrian gay professionals und Mitglied des Index Committee. "Wir gratulieren aber der IBM zu ihrer Spitzenposition in dem Ranking, da die IBM auch hierzulande ein im Diversity-Management sehr aktives und vorbildliches Unternehmen ist", fügte Wondrak hinzu. IBM Österreich wurden bereits 2009 mit dem von agpro und den Queer Business Women initiierten meritus-Preis für Diversity mit Schwerpunkt sexuelle Orientierung ausgezeichnet.
Foto:(cc)Kansir,flickr.com

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