UNO will Diskriminierung von HIV-Infizierten bekämpfen
Freitag, 25. Juni 2010 um 06:41 Uhr
HIV/Aids(PRIDE1.de/kt) Die UNO will sich zukünftig gegen die Diskriminierung von HIV-Infizierten und Aids-Patienten einsetzen. Hierzu soll sich eine UN-Kommission gegen Gesetze stark machen, die solche Diskriminierungen ermöglichen.
In vielen Ländern würden Gesetze gegen Homosexuelle, Drogenabhängige oder Prostituierte die Betroffenen "mehr bestrafen als schützen", so das UN-Entwicklungsprogramm UNDP und das Aidsprogramm der Vereinten Nationen (UNAIDS) nach einer Meldung der Nachrichtenagentur „AFP“.
UNAIDS-Chef Michel Sidibé stellte der Meldung zufolge fest, dass in 86 Ländern homosexuellenfeindliche Gesetze in Kraft seien. In sieben Ländern stünde auf Homosexualität die Todesstrafe und 52 Länder schränken die Reisefreiheit von HIV-Infizierten ein.
Sidibé sagte, es sei an der Zeit, die schlechten Gesetzte zu beenden und die Würde der betroffenen Menschen wiederherzustellen.
Foto(cc)RobertMiller,flickr.com
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