Katholische Beteiligung an CSD-Gottesdienst verboten
Freitag, 16. Juli 2010 um 19:05 Uhr
(PRIDE1.de/kt) Der Bischof des schweizerischen Chur, Vitus Huonder, hat eine römisch-katholische Beteiligung am CSD-Gottesdienst verboten. Mit tiefem Bedauern, großer Verärgerung und vielen Fragen nimmt der Verein, der das Zürich Pride Festival ausrichtet, zur Kenntnis. Seit 2004 fand im Rahmen des CSD Zürich ein ökumenischer Gottesdienst statt.
Der CSD-Verein zeigt sich maßlos erstaunt darüber, dass sowohl die reformierte Landeskirche als auch die römisch-katholische Kirche des Kantons Zürich den CSD-Gottesdienst finanziell und ideell unterstützen, der Bischof von Chur jetzt aber einen Rückzieher macht.
Der CSD-Verein verweist darauf, dass der Anteil an katholischen Christen in der schwul-lesbischen Community der Schweiz groß sei. Er war stolz darauf, dass dem CSD Zürich auch einem Leben aus dem Glauben gerecht werden konnte. Es wird bedauert, dass vom Bistum Chur kein Gespräch mit dem Verein gesucht wurde. Der CSD-Verein spricht der Bistumsleitung eine Einladung zu einem gemeinsamen Gespräch ein, um Fragen zu klären und für die Zukunft eine zufrieden stellende Lösung zu finden.
Foto: Bistum Chur
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