Ole von Beust fordert Normalität von Homosexualität
Montag, 14. September 2009 um 09:07 Uhr
POLITIK(PRIDE1.de/ml) Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust (CDU) wünschte sich bei der Bundesmitgliederversammlung der Lesben und Schwulen in der Union (LSU) eine Gesellschaft, in der Homosexualität so normal ist, dass man nicht mehr darüber sprechen muss.
Homosexuelle sollen sich seiner Ansicht nach selbstbewusst hinstellen und sagen „Hier sind wir“, so ein Bericht von „Welt online“.
Deutschland sieht Ole von Beust, der sich selbst lange nicht über seine Homosexualität äußerte, auf dem richtigen Weg. „Große Diskriminierungen“ gebe es hier nicht mehr. Die Situation in anderen Ländern, in denen Homosexualität zum Teil immer noch unter Strafe steht, ist für von Beust erschreckend. Hier empfiehlt der Jurist eine verstärkte öffentliche und politische Kritik. Sanktionen, wie beispielsweise die Streichung von Entwicklungshilfen, lehnte er hingegen ab.
Foto:CDU
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